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 [C-III] Mikasa Nakamura

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[EA] Mikasa

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21 Jahre | 177cm

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Mikasa

Beitrag[C-III] Mikasa Nakamura ↪  Mo Apr 10, 2017 10:11 am
Mikasa Nakamura


Allgemeines

NACHNAME:
Nakamura

Ich lege nicht viel wert auf diesen Nachnamen. Ihr fragt warum? Nun, wozu braucht man einen Familiennamen wenn man keine Familie mehr hat mit der man ihn teilen könnte?


VORNAME:
Mikasa

Ein sicherlich ungewöhnlicher Name den ich hier trage. Früher hat er mir kein bisschen gefallen, heute jedoch ist es mir relativ egal wie ich genannt werde. Zwar wird gesagt Namen hätten eine gewisse Bedeutung, und Namen würden einen Menschen erst zum Menschen machen, doch... was machen Namen hier, da wir im Krieg sind, denn noch für einen Unterschied?


RUF-SPITZNAME:
??

Sollen mich die Leute nennen wie sie wollen, ich werde weder auf alles hören noch werde ich irgendetwas gezielt ablehnen. Ihr werdet schon sehen mit welchem Namen ihr mich anlocken könnt.


ALTER:
21 Jahre

Ein Jahr ist doch nur eine Zahl, die dein Leben in einen Rahmen zwängen will und es begrenzen will, auf die wenige Zeit die dir auf dieser gottverdammten Erde bleibt. Eine Zahl ohne Bedeutung, genauso leer wie ein Titel  und ebenso unbedeutend für meine Person.
Dennoch weiß ich, dass mein Geburtstag bereits in weiter Ferne liegt, über zwanzig Jahre ist es nun her, dass ich das Licht der Welt erblickte.


GEBURTSTAG:
17. März 2069

Ein schlichtes Geburtsdatum. Eingetragen in eine Geburtsurkunde wie sie jeder andere auch trägt. Eigentlich frage ich mich auch hier was der Sinn hinter dem genauen Datum sein soll.


GESCHLECHT:
weiblich

Eigentlich sollte ich mich hier aufregen darüber dass ihr mich nach meinem Geschlecht fragt, aber wisst ihr was? Es ist mir eigentlich egal. Was macht es schon für einen Unterschied ob ihr mich nun als Frau oder fällschlicherweise als Mann eingetragen habt? Was soll ich mich darum scheren? Solange ich weiß was ich bin, ist das mehr als genug.


SEXUELLE AUSRICHTUNG:
Bisexuel | Uninteressiert

Was kümmert es mich ob vor mir ein Mann oder eine Frau steht? Ich habe nicht vor mich jemals fortzupflanzen. Wozu also einen Unterschied machen? Beide Geschlechter würden nicht zögern dir Hinterrücks ein Messer zwischen die Rippen zu rammen, wenn sie daraus irgendeinen Vorteil ziehen könnten. So gesehen kann man durchaus sagen, ich habe an keinem Geschlecht noch großartig Interesse.


STAND:
Single | Uninsteressiert

Alleinstehend. Ewiger Jungfer. Warum soll mich dieses Schicksal abschrecken? Was ist so schlimm das bisschen Unschuld zu bewahren dass einem als Frau bei der Geburt geschenkt wurde? Ich bin nicht daran interessiert mich an irgendjemanden zu Binden. Jede Bindung bringt nichts als Schmerz mit sich wenn sie einmal zerreist. Danke, aber nein danke. Ich kann gut darauf verzichten.


BLUTGRUPPE:
0 mit Rhesus-Faktor +

Meine leiblichen Eltern hatten beide die Blutgruppe A+ mit dem Genotyp A0, so glaube ich zumindest. Jedenfalls hat mir mein Arzt bestätigt das ich glücklicherweise, wie viele Menschen, die Blutgruppe 0+ habe, sonst wäre ich vermutlich draufgegangen, wenn sich kein Spender gefunden hätte.


ZUGEHÖRIGKEIT:
Menschen

"Der Mensch ist ein selbstdenkendes, unabhängiges, hochentwickeltes Lebewesen, welches nach gewonnen Erkenntnissen vom Affen abstammt. Er hat sich vom geschickten Sammler und Jäger zum modernen Arbeitsträger der heutigen Gesellschaft entwickelt. Diese Entwicklung wurde durch die Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen ermöglicht." - Wenn du wüsstest, wie egal mir meine eigene Rasse doch ist.


GESINNUNG:
Neutral | Uninteressiert

Es besteht ein schmaler Grad zwischen Gut und Böse, Hass und Freundschaft, ja sogar der Liebe und der Gewalt. Doch diese Dinge sind für mich nicht wichtig. Ich bezeichne mich als ein neutrales Wesen, das sich brav im Hintergrund hält und mit den wenigen Fäden spielt.


FRAKTION:
NHS

Der Beitritt zum Militär dieser Stadt fiel mir nicht besonders schwer, wurde ich doch schon auf eine Privatschule militärischer Art geschickt. So war es für mich eine leichte Entscheidung mich der NHS anzuschließen, wurden wir doch schon auf diesem Weg getrimmt und er uns offen zu Füßen gelegt.


RANG:
Gunsō [Unteroffizier]  [Chisei]

Da ich nun in die NHS aufgenommen wurde, richtete sich mein Augenmerk nun nur auf meine Laufbahn. Die Ausbildung zur Soldatin verlief für mich wie ein Spaziergang könnte man sagen. Als Rekrutin kam ich mir wieder wie in der Unterstufe vor, es gab keine strengen Ausbilder, wie Sgt. Brooks. In der Schule hatte ich die Regel befolgt, immer mit dem Strom zu schwimmen und niemals aufzufallen, hier bei der NHS Ausbildung falle ich immer auf. Meine Antworten auf Anweisungen der Ausbilder sind zu laut, meine Grüße sind zu zackig, meine sportlichen Leistungen sind zu gut und meine Antworten beim Unterricht erfolgen zu schnell. Ich war noch keine zwei Wochen bei der Grundausbildung und schon scheinen alle zu wissen, dass ich von einer militärischen Schule komme. Trotz meiner Vorkenntnisse habe ich die Ausbildung abgeschlossen. Nach nicht einmal einem Jahr wurde ich zum Unteroffizier befördert und zuerst zu den Einsatzkräften eingeteilt. Innerhalb dieser Zeit ergab sich jedoch ein Zwischenfall, wodurch ich einen längeren Zeitraum auf der Krankenstation verbringen musste. Details müsst ihr nicht wissen. Es reicht zu sagen, das ich, auf eigenen Wunsch hin, zum Geheimdienst versetzt wurde.


WOHNORT:
Kaserne

Mir ist es relativ, egal wo ich unterkommen kann. Für eine eigene Wohnung reicht mir das Gehalt nicht aus. Dass unser Militär so spendabel ist und uns Unterkünfte zu Verfügung stellt, damit die Rekruten nicht in den Straßengräben schlafen müssen, ist schon freundlich genug. Warum also über tropfende Wasserhähne beschweren?


FREIGABESTUFE:
Freigabestufe IV

Durch meine Position im Geheimdienst habe ich eine sehr hohe Freigabestufe, was mir eigentlich relativ egal ist. Diese Einstufung ist nur wichtig um meinen Job zu erledigen. Mit den Sträflingen im Gefängnis rumschlagen? Ehrlich - nein danke. Ich verzichte.


GEFAHRENSTUFE:
Gefahrenstufe 0

Diese niedrige Stufe ist ein Privileg, wisst ihr? Dass jenen gewährt wird, die sich noch nie etwas zu Schaden kommen lassen haben. Selbstverteidigung zählt hier nicht hinzu. Eher größere Delikte, wie Mord beispielsweise. Ich kann von Glück reden, dass so manche Strafdelikte meinerseits, in den Akten verschleiert wurden, sodass ich ohne Probleme die Gefahrenstufe 0 genießen kann.


STÄRKELEVEL:
Stärkelevel C-III

Der Durchschnitt der NHS-Agenten befindet sich auf diesen Level. Wenn ich nur ein klein wenig mehr Interesse an der Prüfung auf das nächste Stärkelevel hätte, hätte ich vermutlich schon längst das B-Level erreicht. Aber es ist mir völlig gleich. Ich weiß, welche Fähigkeiten ich besitze und wie man diese am besten einsetzen kann.


Aussehen

HAARFARBE & AUGENFARBE:
Augenfarbe: mattes Grün

“Wie kalt und erloschen würde manches Stück Erde aussehen, wenn keine bunten Blumen darauf wüchsen”

Kalt und erloschen - die wahrscheinlich treffendste Bezeichnung für meine dunkelbraune, fast schwarzen Augen. Als Punkt, in welchem Seele und Körper sich vereinen, ist es schwer die Mimik zu entnehmen, von welchen Gedanken der Mensch momentan geplagt ist, wenn das Tor zur Seele fest hinter Nachtfarben verschlossen ist. In den Augen herrscht keine Bewegung. Meine Mutter hielt sie für ein Zeichen von Ewigkeit. Mit dem Blick eines heillosen Gottes. Weder tot noch lebendig. Monochrom.

Haarfarbe: Platinblond

Das recht feine Haar ist in einen platinblond-schimmerndes Weiß getaucht und ein hoffnungsloser Fall. Tatsächlich scheinen meine Haare so stur wie ich selbst zu sein, führen diese etwa ein Eigenleben? Willensstark und tapfer wie sie tagein tagaus diversen Pflegeprodukten und dem gefürchteten Kamm Paroli bieten müssen, nur um letztendlich doch irgendwie sanft und dennoch chaotisch zu wirken.


GRÖßE & GEWICHT:
Körpergröße: 1,77m

Früher noch hatte ich mich über meine Körpergröße beschwert, heute sehe ich sie als Vorteil. Bist du groß wirkst du furcheinflößend. Wirkst du furchteinflößend überlegt man es sich drei mal bevor man dich angreift. Natürlich sagt die Körpergröße noch nichts über die Körperkraft aus, aber manchmal genügt tatsächlich schon der Schein.

Gewicht: 70kg

Ich wurde einmal als Übergewichtig bezeichnet. Ich wurde deswegen ausgeschlossen. Zumindest hatte man das versucht. Mir wurde geraten mehr auf meine Ernährung zu achten, andere meinten das ganze Gewicht würde von meinen Brüsten kommen. Ich sage euch, mein Gewicht ist perfekt so wie es ist. Ich bin weder zu dick noch zu dünn. Weder zu stark noch zu schwach. Aber ich bin beweglich und kräftig genug um dir nötigenfalls dein Genick zu brechen, wenn du mich einmal im falschen Moment aus den Augen verlierst.

Statur: sportlich, schlank

Es ist keine Überraschung dass ich einen solchen Körper habe. Durch mein Darsein als das was ich nunmal bin, bleibt meinem Körper auch nichts anderes übrig als eine solche Statur zu wahren. Ich kümmere mich nicht um gesunde Ernährung, ich kümmere mich nicht um übermäßig viel Sport. Ich lebe einfach nur.


AUSSEHEN:
Athletisch ;; hochgewachsen

Nun, wie gesagt bin ich ziemlich hochgewachsen – etwa ein sanftmütiger Riese. Meine Muskeln sind fein definiert und heben sich unter meiner Haut vage ab, gerade meine Bauchmuskeln sind nicht allzu stark hervorgehoben, sondern eher wie sanfte Rundungen zu ertasten. Anders als meine Brustmuskeln welche doch klar trainiert, wenn auch nicht übergroß sind. Bizeps und Trizeps sind ebenfalls mehr auf Schnelligkeit als auf bloße Kraft trainiert, lange Sehnen, geschmeidige, bewegliche Muskeln und Knochen. Meine Schultern sind nicht allzu breit, ebenso wie mein langes Kreuz. Ich bin eher athletischer Natur, als ein wahrer Wandschrank, selbst wenn ich mich mit dem nötigen Training versteht sich, sicherlich zu solch einem entwickeln könnte. Meine Gliedmaßen sind allesamt lang, gut bemuskelt und gesund. Durch meine Größe neige ich manchmal zu kleinen Rückenschmerzen, ausgelöst durch diese lange Wirbelsäule, doch diese Schmerzen sind minder belastend und eigentlich kommen sie nur von zum langen Sitzen oder Stehen. Ich betreibe wenig kommerziellen Sport, sondern beschäftige mich eher, mit meinem Recherchen im Geheimdienst. Noch ein wohl erwähnenswerter Teil meines Körpers wären die riesigen Hände, mit langen, schmalen Fingern durch jahrelanges Training und den Abzug drücken. Zu meinem restlichen Aussehen kann man wohl nicht viel erläutern. Ich bin wohl das typische Bildnis eines Soldaten  mit hohen Wangenknochen, definierten, weichen Lippen und einem blässlichen goldenen Teint. Das platinblonde glatte Haar ist mittellang und fransig. Manche meinen, es lässt mich jünger aussehen, aber darüber lässt sich mit Sicherheit streiten. Mein Anliegen ist es eher, meinen Vorgesetzten ein natürliches und nicht glatt gestriegeltes Gegenüber zu bieten.Auffallend sind noch meine waldgrünen, weichen Augen, welche fast schon einen östlichen Touch an sich tragen.


BESONDERHEITEN:

keine besonderen Merkmale:

Ich denke kaum dass ich großartig besondere Merkmale habe. Und wenn dann sind es wohl meine Haare. Immerhin haben diese eine recht eigenwillige Farbe, und oft auch ein ziemlich eigenwilliges Verhalten.


Persönlichkeit

PERSÖNLICHKEIT:
reserviert ;; kühl ;; berechnend ;; reizbar ;; diszipliniert ;; mustergültig ;; klug ;; entspannt

Galt Mikasa früher schon als reservierte Person die verlernt hat wie man seine Mundwinkel nach oben zieht so dass es zumindest so aussieht als würde man lächeln, so kann man sie jetzt getrost als Puppe bezeichnen, denn noch nicht mal mehr ihre Hobbies für die sie früher sicher gestorben wäre, zaubern ihr heute noch ein Lächeln auf die Lippen. In kurzen Worten kann man sagen, das junge Ding hier hat ihre Lebensfreude vollends verloren. Sie lebt nur noch für eine Sache, und für diese eine Sache geht sie sogar über Leichen wenn es denn sein müsste. Ihr wollt wissen was diese eine Sache ist? Schaut nach unten, ihr werdet es schnell mitbekommen.
So zurück zum Thema. Mikasa hat das Interesse an allem, allem und jedem verloren. Ihre gesammte Freude, jedes noch so kleine Ding welches früher irgendwelche Emotionen aus ihr heraus gelockt hatte, wird von einer gewaltigen Lawine aus Trauer, Hass und Sehnsucht überschüttet. Und das meine ich wortwörtlich so wie ich es sage. Nun findet sich jedoch ein kleines Problem. Mikasa ist nicht dazu in der Lage diese gewaltige Trauer zu verarbeiten. Auf kurz oder lang wird sie davon in den Wahnsinn getrieben, sollte es nicht irgendetwas geben dass sie aus alledem wieder raus zieht. Ihr wieder Hoffnung und einen richtigen Grund zu leben gibt. Auch ihre Fähigkeiten sind davon betroffen. Sie hat nämlich jegliche Kontrolle darüber verloren wie oder wann sie sich in welche Situation angemessen verhalten sollte. Es könnte jederzeit passieren an jedem Ort, ausgelöst durch banalitäten wie einem Wort, einem Geruch oder der Farbe des Himmels. Ja ganz recht, auch ein Schniefen könnte sie in Sekundenschnelle zu einer blutdurstigen Bestie machen. Ihre Gesellschaft ist also mit Vorsicht zu genießen.
Hm... ansonsten ist nurnoch erwähnenswert dass Mikasa in letzter Zeit immer mehr von gewissen... Träumen geplagt wird


LIKES:
Nun eine äußerst interessante Frage. Vor allem da es eigentlich nichts mehr gibt was die junge Dame hier mag oder nicht mag. Sie hat jegliches Interesse an Dingen verloren die nicht ihrem Ziel dienlich sind. Aber hier will ich euch dennoch eine kleine Auflistung der Dinge geben die sie... vielleicht nicht zu 100% als gleichgültig betrachtet.

+ Sonnenuntergänge
Nennt mich kitschig… Aber ich liebe es zu beobachten wie der brennende Ball hinter den Baumkronen verschwindet. Am besten natürlich von einem erhöhten Punkt aus und allein.

+ Ruhe
Es ist ein schmaler Grad zwischen der Friedlichkeit des Aleinseins und der Einsamkeit der Isolation. Ich bevorzuge lediglich einen ruhigen Ort, eine Rückzugsmöglichkeit um über die geschehenen Ereignisse des Tages nachzudenken.

+ Scott
Nun gut, wie sehr und abgöttisch ich diese Person liebe und das zwischen uns eine Verbindung besteht, muss ich wohl hier nicht mehr näher erläutern.

+ Tagträumen
Ein Tagtraum, der durch die Härte der Realität erlischt und deshalb nicht selbst mehr zur Realität werden kann.


DISLIKES:


- Regeln und Normen
Grundsätzlich bin ich eigentlich niemand, der etwas gegen Regeln hat und sich gegen das Gesetzt auflehnt. Es gibt nur leider einen kleinen Nachteil den Regeln und Normen für gewöhnlich mit sich bringen und zwar, dass man sich strikt an diese zu halten hat.

- Kinder
Klein, nervig und einfach nur unglaublich laut, das sind für mich Kinder. Ich habe keinen Nutzen für so etwas und ja ich weiß, dass ich selbst auch mal ein Kind war aber das hält mich trotzdem nicht davon ab sie zu hassen. Ich meine man muss immer darauf achten, dass sie nicht irgendetwas kaputt machen, man kann mit ihnen keine wirklich sinnvollen Gespräche führen und sie brauchen bei allem was sie tun Hilfe

- Privatleben Anderer
Ich glaube das muss ich nicht näher definieren. Redet mich nicht mit euren Beziehungskrisen voll, wenn wir uns eh kaum kennen. Zugegeben so amüsant es manchmal auch ist… wenn es nichts ist, was mich wirklich interessieren sollte, lasst mich in Ruhe. Also Streit und Skandale… gerne, Sachen wie das dir heute dieser megasüsse Junge zugezwinkert hat… hört auf meinen Rat und lasst es lieber, dann verstehen wir uns auch.

- Gefühle
Es ist nicht so, das ich keine Gefühle hätte. Glaubt mir dazu staut sich viel zu viel Wut, Hass und Langeweile in einem Soldaten an. Aber ich interessiere mich nicht wirklich dafür. Ich gehe weder auf meine ein, noch würde ich das bei irgendjemand anderen machen. Es seidenn… es bringt mir einen Nutzen. Denn wenn es die Möglichkeit gibt, mit Gefühlen zu spielen… dann erweist sich selbst dieser nutzlose Urtrieb als durchaus interessant.

- Politik
Politik hat für mich einfach zu viel mit Meinungsäußerung, der Meinungsäußerung anderer zu tun. Außerdem muss man auch sogenannte Kompromisse eingehen um seine Ziele zu erreichen. Das ist beides nichts für mich, daher ist Politik für mich vollkommen uninteressant. Ich würde auch nicht wählen gehen, selbst wenn ich es dürfte. Mich wird auch nie jemand davon überzeugen können, dass es wichtig ist zu wählen und so einen Kram eben. Mir ist meine Umwelt relativ egal, also ist mir auch dementsprechend das politische System egal.

- Aufdringlichkeit
Jeder der mir in irgendeine Art und Weise auf die Pelle rückt ist mir unsympathisch, naja eigentlich schon mehr als nur unsympathisch. Ich beschreibe das am besten mal so. Umso aufdringlicher mein Gegenüber wird umso mehr steigt in mir das Bedürfnisse auf ihm das Gesicht vom Kopf zu reisen.


Familie

MUTTER:
Candice Nakamura | 32 Jahre | verstorben

Sie war eine gebürtige Amerikanerin mit einer Faszination für Kunst, Musik und Natur. Ganz anders als mein Vater…. Er sprach nicht viel über sie. Falls er es doch einmal tat und ihren Namen erwähnte, habe ich diesen anscheinend schon wieder vergessen. Sie starb, um mir das Licht der Welt zu schenken, dafür danke ich ihr auch. Denn ich fühle mich keineswegs schuldig an ihrem Tod. Er ist mir eher gleichgültig, ich kannte meine Mutter ja nicht einmal. Vielleicht hegt so mancher einen Groll gegen mich, weil jene mich beschuldigt meine Mutter umgebracht zu haben. Nein aber jetzt mal im Ernst, wäre sie noch am Leben hätten wir mit Sicherheit ein enges Verhältnis zueinander gehabt. Vielleicht war es das, was mir in meinem Leben gefehlt hat - weibliche Unterstützung.


VATER:
Kaito Nakamura | 53 Jahre | lebend | Aufenthaltsort unbekannt

Die Beziehung zu meinem Vater war eigentlich immer sehr gepflegt. Wir teilten meistens dieselben Ansichten und schon im frühen Kindesalter förderte er meine Talente und Interessen. Er war ein Regierungsbeamter, sodass er die hohen Kosten meiner Schulbildung leicht decken konnte. Kaito kümmerte sich nicht wirklich um seine Kinder. Im Gegenteil vor zwei Jahren - oder auch mehr - setzte er sich ins Ausland ab. Es besteht kein Kontakt mehr zu ihm.



BRUDER:
Scott Nakamura | 23 Jahre | lebend

Die gute Seele an meiner Seite, die mich verfolgte wie ein Schatten. Wir wirkten auf andere nicht wie Geschwister, eher wie ein Liebespaar. Aber wir hätten unterschiedlicher nicht sein können. Oft schaffte nur er es, mich von meinen düstersten Gedanken abzubringen. Wenn ich an die wenigen schönen Momente zurück denke, kommt er in jedem einzelnen vor. Ein stattlicher junger Mann war er. Mit hellen Haaren und warmen Augen. Er konnte in meinen Geist blicken, sah immer hinter den Schleier und meine Welt brach zusammen, als er den letzten Atemzug tat. Wenn ich mir je etwas wünsche würde, dann wäre es, dass unsere Schicksale vertauscht wären. Dann wäre ich es, die auf dem gefährlichen Grad zwischen Leben und Tod balanciert.


Vergangenheit

TIMELINE:

2069 | 00 Jahre | Geburt
2070 | 01 Jahre | Umzug in ein neues Wohngebiet
2072 | 03 Jahre | Frühzeitiger Besuch des Kindergartens
2074 | 05 Jahre | Mithilfe eines IQ - Tests, eine Hochbegabung festgestellt
2075 | 06 Jahre | Besuch einer Privatschule
2083 | 14 Jahre | Abschluss mit überdurchschnittlichen Leistungen
2084 | 15 Jahre | Eintritt in die NHS Laufbahn
2086 | 17 Jahre | Ausbildung abgeschlossen. Nun ein vollwertiger Heishi
2087 | 18 Jahre | Beförderung zum Gunsō
2087 | 18 Jahre | Aufnahme in die Hohei-Einheit F-07
2088 | 19 Jahre | Wechsel zur Hohei-Einheit G-24
2089 | 20 Jahre | längerer Krankenhausaufenthalt
2089 | 20 Jahre | Versetzung, auf eigenen Wunsch hin, zu dem Chisei
2090 | 21 Jahre | Start des RPGs


STORY:
" Logbuch Eintrag 12, es ist der 25. April im Jahre 2089. Es ist 12 Uhr, 30 Minuten und 30 Sekunden. Diensthabender Arzt Dr. Hideaki Utaemon, Diensthabende Pfleger Noda Tatsuya, Inouye Miya und Sano Hiroyuki. Belegte Betten, Bett 2, Bett 4 und Bett 9."

SCHNELLE SCHRITT UND LÄRM

" Warte... was ist hier los!? Zum Teufel, WER ist das? Natürlich, natürlich. Bringen Sie diese Person unverzüglich in den Behandlungsraum 3, dritte Tür rechts. Ich bin jeden Moment bei Ihnen."

KURZE STILLE, RUFE UND SCHRITTE IM HINTERGRUND

" Was ist passiert? Gut... ich brauche einen Assistenten!!"

EIN KNACKEN, KURZES RAUSCHEN UND DANN STILLE


Fähigkeiten

FÄHIGKEITEN:
Kybernetische Modifizierungen

Ob diese Fähigkeit nun ein Segen oder ein Fluch ist, kann mir eigentlich relativ egal sein. Die Kybernetik hat meine Überlebenschancen erhöht und mich schlussendlich durchgebracht. Aber nun zu den eigentlichen Modifizierungen: Die rechte Körperhälfte, von der Schulter beginnend, bis zu den Zehenspitzen, ist nicht mehr menschlich, wie ebenso ein paar innere Organe. Die Vorteile zur Hälfte eine Maschine zu sein, sind in meinem jetzigen Job wirklich nützlich. Zum einen wäre da die optische Tarnkappe, die den Körper für einen gewissen Zeitraum unsichtbar werden lässt. Doch auch diese
Tarnkappen, so praktisch sie auch sein mögen, haben ihre Nachteile: Bei zu hohen Temperaturschwankungen oder einem sich ändernden Lichtverhältnis, würde die Tarnung auffliegen.
Auch ist  es nicht möglich sich zu bewegen, denn die Person befindet sich in einer Art optischen "Loch"im Raum, das durch Bewegung verschwinden würde. Also ist dieser Tarnumhang rein zu Spionagezwecken geeignet, die den Anwender für einen begrenzten Zeitraum unsichtbar werden lässt und so manches Eindringen in feindliches Gebiet erleichtert.
Der kybernetisch verbesserte Arm verursacht außerdem einen erhöhten Nahkampfschaden und ist zusätzlich mit einer Metalllegierung verstärkt, die das Material robuster machen und vorzeitiges abblättern der Beschichtung verhindern sollten. Ein weiterer negativer Aspekt ist jedoch, dass diese Körperteile jeweils in drei Monats Abständen nachgebessert bzw. kontrolliert und auf Fehlfunktionen geprüft werden müssen. Eine ziemlich Zeitaufwendige Prozedur die mich in meinem Job schon so manches Mal einschränkt.


STÄRKEN:
Talentiert ist sie ohne Frage, zudem sie Zähigkeit mit Kompetenz verknüpft und dem Bild der Soldatin eine vollkommen neue Bedeutung gibt. Doch birgt dies ebenso Nachteile, mit ihrer oftmals reservierten Art fällt es insbesondere den Kameraden zunehmend schwerer sich ihr anzunähern.
+ Intelligent
+ Widerstandsfähigkeit
+ Rhetorik
+ Wandlungsfähig


SCHWÄCHEN:

Niemand mag es bestreiten, dass die Soldatin eine wahrhaft gute Führungsperson ist, doch eben dies macht sie zu einer miserablen Freundin oder Partnerin. Emotional abgestumpft scheint sie weniger für solche Dinge empfänglich.‹
- Empathie
- Überreizung
- faul
- wahres Vertrauen fassen


WAFFEN & AUSRÜSTUNG:
Beretta 92 FS INOX
Die Beretta 92 FS ist eine halbautomatische 9 mm Pistole mit einem ungefährem Gewicht von einem Kilogramm. Auch ist die Pistole in ihrer Präzision leicht zu handhaben und verfehlt nur selten ihr Ziel, bei einem geübten Schützen. Ebenfalls ist es für Mikasa einfach diese Waffe problemlos zu transportieren. Durch deren geringe Größe passt sie perfekt in die Innenseite des Mantels und ist bei drohender Gefahr schnell zur Hand.


xm214
12,2kg. Ein Maschinengewehr das nach dem Gatling-Prinzip arbeitet, jedoch im Kaliber 5,56 × 45 mm. Wird auch als Minigun bezeichnet. Die Waffe ist jedoch meist für Mikasa zu schwer, um sie überall dabei zu haben. Jedoch geht die junge Frau auf Nummer sicher und lässt die Waffe sicher verwahrt im Hauptstützpunkt der NHS zurück. Es war ein Geschenk ihres Vaters, doch ob dieses ´Baby´ jemals in einen richtigen Einsatz gebracht wird - ist fraglich.


INVENTAR:
organisiertes Chaos

Ihr Inventar ist recht überschaubar: ein quasi omnipräsentes Paar Handschuhe für den Notfall ist ebenso ihr treuer Begleiter wie eine recht simple Kette mit einem kreuzförmigen Anhänger, deren identisches Gegenstück sich im Besitz ihres älteren Bruders befindet. Um nicht gänzlich aufgeschmissen zu sein, besitzt Mikasa zudem ein viel gebrauchtes Notizbuch, sowie einen Stift, um sich die wichtigsten Ereignisse und Termine zu notieren, ehe sie diese wieder vergessen kann.
Diese ganzen Sachen, sowie die kleineren Waffen, trägt sie stets am Körper. Oder hat jene in ihren Manteltaschen sicher verstaut.


STARTKAPITAL:
ungefähr 50.000§

Das ist sicherlich ein ganzer Haufen Geld, den ich mir so über die Jahre angesparrt habe, aber das meiste davon, fast die Hälfte, hat mir mein Dad auf das Sparbuch überwiesen, als er sich aus dem Staub gemacht hat. Jedenfalls würde ich mich als einen sparsamen Menschen bezeichnen, der immer seine Ausgaben im Blick hat. Ich überweiße zwar gut jeden Monat ein paar 1.000§ meinem Bruder, aber das ist nicht ansatzweise genug um ihn wieder gesund zu machen. Dennoch, wenn ich eines Tages genügend Geld beisammen habe, dann kann ich uns beiden ein besseres Leben ermöglichen.


Sonstiges

HERGEFUNDEN:
Durch das Internet


AVATAR:
2b aus NieR:Automata


ACCOUNTS:
[EA] Mikasa Nakamura


RICHTIGES ALTER:
19 Jahre


ERREICHBARKEIT:
Auf Anfrage via Skype, Email o.ä.


REGELN GELESEN?:
[√ | Syn]
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120

Erstcharakter :
[EA] Syn Brunnen

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[EA] Syn
[ZA] Suihyo
[DA] Yonghéng

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21 Jahre | 178 cm

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Syn

BeitragRe: [C-III] Mikasa Nakamura ↪  Mi Aug 16, 2017 8:59 am
Bewertung – Syn

Als Erstes

Ich mache mich nach tausend Jahren endlich Mal daran deine Bewerbung zu bearbeiten und die Punkte anzubringen, die uns beide – als auch Frey – stören oder uns nicht logisch zusammen passend erscheinen. Wir können auf Discord ja immer gerne über einzelne Dinge diskutieren um das vielleicht noch ein wenig zu durchleuchten.

KEINE ANGST VOR DER LÄNGE
Ich beschreibe halt gerne, was ich meine um das besser rüber zu bringen und zu verdeutlichen, warum mich etwas stört. Damit du halt nachvollziehen kannst, warum ich zu diesem Gedanken/Schluss kam und mich entschieden habe, das aufzufassen.

Nichts von der Kritik ist böse gemeint, man kann über alles streiten und am Ende verschwinden übrigens alle Beiträge zur Bewertung um die BW weiterhin hübsch zu haben ~

Grundkonzept

Das Grundkonzept des Charakters ist vollkommen in Ordnung – nur um das vorneweg zu sagen. Was uns jedoch beim Lesen aufgefallen ist, ist, dass es eine klaffende Lücke gibt zwischen dem was dein Charakter sein soll und dem wie du ihn schreibst.

Dein Charakter besitzt persönlichkeitstechnisch momentan zwei Seiten:

Die Soldatin:
Die kluge, bedachte, berechnende, perfekte, mustergültige Soldatin. Sie geht den Regeln nach und bemüht sich eine aufstrebende Karriere zu besitzen. Sie hält sich an Regeln und macht das, was sie für ihren Job braucht.

Die Depressive:
Sie hat jegliches Interesse an weltlichen Dingen verloren. Es gibt maximal Dinge, die ihr nicht gleichgültig sind. Der Krieg ist ihr egal, ihr Alter ist ihr egal, ihr Geschlecht, ihr Name, ihr Rang, ihr Leben, ihr Geld. Sie ist gefühlskalt und desinteressiert. Ihre Gefühle sind nicht mehr vorhanden.

Die Passiv-Aggressive:
Sie mag es nicht eingeengt zu werden. Sie verfolgt ihr Ziel, egal was kommt und egal welche Regeln sich vor sie stellen. Sie ist reizbar und lässt sich schnell aus der Fassung bringen. Sie ist durchlaufen von einer Welle von Gefühlen und hat sich nicht im Griff.

Natürlich kann ein Mensch von allen drei Personen Eigenschaften besitzen und dennoch ein ausgeglichener Charakter sein, der passt und angenommen wird. Nur muss man dabei dennoch einen Faden verfolgen. „Reizbar“ ist ein Widerspruch zu „entspannt“. „Klug“ im Sinne von bedacht und berechnend ebenso. „Reflektierte Haltung“ passt nicht mit ihrem „kühlen Allgemeinverhalten“ zusammen. „Ihre Gefühlsausbrüche“ gehören nicht zu einer „Spionin“. Ihr „Desinteresse“ kann keine Laufbahn verfolgen. Und Manipulativ passt rein gar nicht ins Bild x.x

Bewerbung

Nachname
Mikasas Bruder Scott ist noch am Leben, dem entsprechend hat sie doch jemanden mit welchem sie den Nachnamen teilt. Familie ist ja noch vorhanden und wie hervorgeht liebt sie diesen Rest ja sogar über alles. Natürlich darf sie der eigene Nachname dennoch nicht interessieren, du solltest den Text dazu dem entsprechend anpassen.


Vorname
Der letzte Satz „doch... was machen Namen hier, da wir im Krieg sind, denn noch für einen Unterschied?“ wirkt stark wie ein posttraumatisch belasteter Irak-Soldat, der Jahre an der Front verbracht hat. Du darfst nicht vergessen, dass du zwischen Training – welches geschützt und in Frieden in der Speerzone veranstaltet wird – und Einsätzen ein ganz normales Leben führst. Da ihre eigene Rasse ihr ja auch egal zu sein scheint [vgl. Zugehörigkeit] solltest du dem Krieg – der dazu noch geheim vor den Augen der Öffentlichkeit ist – nicht eine solche Stärke beimessen.


Alter
Der Teil „genauso leer wie ein Titel“ passt wie oben im Grundkonzept nicht hinein, je nachdem für was du dich entscheidest. Wenn sie nämlich auf ihre Laufbahn aus ist, so sollte ihr ein Titel im NHS-Rangsystem doch recht viel bedeuten. Wenn nicht, dann kann das getrost bleiben.


Sexuelle Ausrichtung
Du beschreibst in deinem Text wundervoll das fehlende Interesse Mikasas. Damit ist sie jedoch „Asexuell“ und nicht „Bisexuell“, da sie ja gar kein Interesse an irgendeinem von Beiden hat. Wölltest du bei Bisexuell bleiben, so müsstest du den Text dahingehend umschreiben.


Beziehungsstand
Einmal musst du das Wort „Stand“ zu „Beziehungsstand“ ergänzen, da sich das ein wenig merkwürdig anhört >.< Zudem solltest du erläutern, welche Beziehungen der Vergangenheit sie so verschreckt und emotional gebündelt haben. Wir wissen recht wenig über Mikasas Vergangenheit ab von der Militärschule, aber auch von dieser Zeit erfahren wir nicht wirklich viel darüber welche Personen und wie die Beziehungen sie geprägt haben. Ich würde hier jedoch empfehlen diese Erläuterung nach hinten zu verschieben bei Persönlichkeit, aber da komme ich noch zu.


Zugehörigkeit
Der Grund, weswegen du Trotz des Uninteresses für die eigene Rasse gegen die Carrier kämpfst, kommt zwar im Teil „Fraktion“ rüber, dennoch würde ich mir wünschen, dass du auch hier noch einmal einen Satz dazu schreiben würdest. So etwas wie: „Der einzige Grund, weswegen ich in diesem sinnlosen Krieg partizipiere ist meine militärische Prägung in der Jugendzeit.“


Gesinnung
Hier kommt wieder einer der Widersprüche hoch: Mit welchen Fäden spielt Mikasa. Mikasa ist kein manipulatives Wesen – in keiner Ausrichtung. Wenn sie desinteressiert an einer Laufbahn und eigentlich ihrer ganzen Umwelt ist, so hat sie doch gar keinen Ansporn mit irgendwelchen Fäden zu spielen. Welches Ziel sollte sie damit verfolgen, ganz ab von der Tatsache, dass sie auf ihrem Rang gar keine Fäden hätte. Mikasa ist ja die, die die Befehle bekommt und nicht die, die sie gibt. Dem entsprechend würde in diesen Bereich eher so etwas passen wie „[...] das sich brav im Hintergrund hält und ihr Leben so lebt, wie sie es gelernt hat.“ oder „[...] das sich brav im Hintergrund hält und
die gegebenen Befehle effizient ausführt.“ oder „[...] das sich brav im Hintergrund hält und
ihrer Arbeit nachgeht.“


Rang
Zu: „Da ich nun in die NHS aufgenommen wurde, richtete sich mein Augenmerk nun nur auf meine Laufbahn.“
Wie bereits erwähnt kommt hier einer der Widersprüche: Mikasa ist vollkommen desinteressiert an den meisten Dingen, warum sollte sie eine aufsteigende Laufbahn anstreben. Weshalb sollte das ihr Augenmerk sein. Würde hier nicht auch eher etwas desinteressiertes, einfach vor sich hin lebendes passen?

Dann hast du im Text einige Male die Zeitform gewechselt. Du solltest bei der Erzählung deiner Ausbildung im Präteritum bleiben, les' die den Text dahingehend noch einmal durch.

Zu: „Meine Antworten auf Anweisungen der Ausbilder sind zu laut, meine Grüße sind zu zackig, meine sportlichen Leistungen sind zu gut und meine Antworten beim Unterricht erfolgen zu schnell.“
In diesem Teil gibt es zwei Dinge, die eingetroffen sein können: Entweder du meinst das mit schneller und zackiger und effizienter als gewöhnlich. Das sei dann der Grund weswegen sie unter den neuen – nicht militärisch vorgeprägt – Rekruten besonders auffällt. Wenn das so ist, solltest du den Text umformulieren, dass sie für einen neuen Rekruten außergewöhnliche Leistungen erbringt. Der andere Fall ist, du meintest das mit zu schnell für das Gefallen der Ausbilder, dass diese nicht wöllten, dass sie so schnell und gut ist, dass sie aus der Reihe fällt. Dieser Fall kann jedoch nicht eintreffen: In der NHS ist besser immer besser. Schneller ist besser. Zu gut ist noch besser und zackig und effizient ist wundervoll. Das wäre also ein Gedankenfehler, den du beheben müsstest.

Zu: „Trotz meiner Vorkenntnisse habe ich die Ausbildung abgeschlossen.“
„Trotz“ ist hier nicht das richtige Wort. Das würde einen Widerspruch ausdrücken und eigentlich sind deine Vorkenntnisse nur positiv für die Ausbildung.


Zu: „Details müsst ihr nicht wissen. Es reicht zu sagen, das ich, auf eigenen Wunsch hin, zum Geheimdienst versetzt wurde.“
Bedauernswerter Weise müssen wir das wissen x.x Dazu komme ich aber bei der Story noch einmal, du kannst dir jedoch gerne merken, dass du das in diesem Teil erwähnt hast und den Kritikpunkt dann hier ausbessern.



Wohnort
Dein Gehalt würde in jedem Fall ausreichen. Du sagst aber ja später, dass du viel sparst und es für deinen Bruder ausgibst, das solltest du dann im zweiten Satz hier auch unterbringen, da grundlegend das Gehalt mehr als ausreichend ist.
Zudem ist die NHS ein Top-Militär und es wird keine tropfenden Wasserhähne geben, lediglich fehlende Privatssphäre und/oder Platz. Das sollte also kein Problem sein und dem entsprechend rausgelöscht oder umgeschrieben werden ;*


Freigabestufe
Hier solltest du im ersten Satz das Wort „mir persönlich“ schreiben, da es deine persönliche Meinung ist, der es egal ist. Für deinen Beruf ist es – wie gesagt – essentiell und dem entsprechend schon von Interesse, wenn sei diesen effizient erfüllen will.
Was ganz aus dem Rahmen schlägt, sind die Häftlinge im Gefängnis. Mikasa hat keinen Grund da auch nur hingeschickt zu werden >.< Der Satz hat also hier nicht wirklich viel zu suchen.


Gefahrenstufe
Hier ist ein Verstehensproblem: Mord – egal von wem – stuft die Gefahrenstufe nicht auf. Egal, was Mikasa – verschleiert oder nicht – getan hat, das wird ihre Stufe nicht erhöhen. Die Gefahrenstufe beschreibt die Gefährlichkeit für den Staat und die Regierung und die Ermordung eines Zivilisten ist denen egal, selbst die Ermordung eines Regierungsangestellten. Sollte Letzterer jedoch mit dem Grund, dass er zur Regierung gehörte, ermordet werden, sieht das schon wieder anders aus. Jeder Mensch besitzt Stufe 0 und muss schon echt böse, staatsgefährdene Dinge tun um aufgestuft zu werden.


Stärkelevel
Es gibt keine Prüfungen für das Stärkelevel. Das muss also raus.


Augenfarbe
Hat sie nun braune oder grüne Augen? >.<


Größe
Wir gehen nach europäischen Maß. Mit 177cm ist Mikasa als tatsächlich groß, aber noch kein bisschen furchteinflößend, vor allem bei ihrer Statur. Sie muss also wesentlich größer werden – mindestens 186cm - damit ich die Beschreibung zur Größe annehmen würde.


Gewicht
Wann soll sie bitte auch nur übergewichtig gewirkt haben? Mikasa ist sehr früh auf eine militärisch geprägte Schule gekommen, dem entsprechend muss sie als sie in die Pubertät kam und Brüste bekam, schon durchtrainiert und getrimmt gewesen sein.
Bei der Größe sagst du, dass der Anschein von Stärke reiche, hier sagst du nun, dass sie in der Lage ist dir locker das Genick zu brechen. Die beiden Sätze passen also nicht wirklich gut zusammen.


Statur
Die Statur an sich ist vollkommen okay – ist bei Syn ja nicht anders – nur der Satz mit dem Training am Ende passt nicht. DU bist Soldatin, du wirst also durchgehend trainieren, da du ja Carrier als Gegner hast und keine Kindersoldaten – die man mal eben wegschnippen könnte – zudem agierst du im Nahkampf. Du solltest also viel Trainieren, vor allem durch dein Trimming auf der Militärschule, dass dich ja so gesehen als einziger hervortretender Grund zur NHS gebracht hat.


Aussehen
Wie gesagt bist du mit 177 in Europa nicht „riesig“. Du solltest das dahingehend irgendwo anpassen.
Desweiteren hast du die Kleidung komplett vergessen. Beschreibe dich am besten wie du dich im Kampf/Einsatz kleidest – hier kannst du zum Beispiel zwischen dem direkten Kampfeinsatz und den geheimen Spionageaufträgen unterscheiden – und wie du dich zivil kleidest. Beides sollte ein ungefähres  Bild davon schaffen, was du anhast und wie du aussiehst in der Kleidung. Du kannst auch sagen, warum sie bestimmte Sachen oder Arten von Kleidung trägt. Hat sie vielleicht ein persönliches Geschenk ihres Bruder als Kleidung/Schmuck immer bei sich?


Persönlichkeit
Hier solltest du am besten den ersten Text oben einfach komplett beachten, da die Persönlichkeit insgesamt nicht zusammen passt.

Du solltest die Persönlichkeit am besten in drei Teile teilen:

Auftreten: Hier beschreibst du, wie dein Charakter sich in einer normalen Situation verhält. Wie wirkt er auf andere Menschen, wie geht er vor, was macht er und wie würde man ihn beschreiben. Bei Mikasa wäre das sehr kühl und ruhig. Sie hält sich im Hintergrund und möchte sich nicht in menschliche Dinge einmischen. Sie ist unglaublich desinteressiert, auch das passt hier hinein, da sie ja auch nach außen so wirken sollte. Du kannst auch super zwischen Alltag und Einsatz unterscheiden. Vielleicht hört sie im Alltag niemandem zu und hält sich aus allem raus, während sie im Einsatz unglaublich aufmerksam und effizient ist, sie schafft es ihre Gefühle und Gedanken auszuschalten und mit anderen zusammen zu arbeiten um das Missionsziel zu erreichen.

Sozialkompetenz: Hier beschreibst du, wie sie mit anderen Menschen interagiert. Du kannst hier beschreiben, dass sie emotional abgestumpft ist, wenn gleich in ihrem Innere eine wütende See aus Wut, Hass und Trauer brodelt. Du kannst beschreiben welche Beziehungen sie so verletzt haben und wie sich das auf ihr Sozialleben auswirkt. Du kannst aber ebenso beschreiben, welche Ausnahmen es gibt, die sie dazu veranlassen mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten.

Restliche Persönlichkeit: Beschreibe doch am besten direkt ganze Grüppchen an Worten um so verschiedene Ecken ihrer Persönlichkeit zu beschreiben und sie nicht wie ein Wirrwar aus widersprüchlichen Adjektiven erscheinen zu lassen.


Likes
Wir wissen immer noch nicht, was ihr Ziel ist, dass du inzwischen zum zweiten Mal erwähnst...
Ich verstehe die Erläuterung hinter den Likes und die Begründung der Likes als „Was nicht gleichgültig“ ist, aber Sonnenuntergänge? Scott und Ruhe kann ich voll nachvollziehen, selbst Tagträumen könnte man noch durchlassen – wenn gleich mit der Beschreibung grenzwertig, da sie ja ein gleichgültiger, gefühlserloschener Mensch sein soll. Also in jedem Fall sind Sonnenuntergänge da wirklich unpassend. Denn Kitsch und emotionale Abgestumpftheit passen nicht zusammen.


Dislikes
Da kommen wir wieder zu den Widersprüchen: Die Charaktereigenschaft „mustergültig“ passt nicht dazu, dass sie „Regeln und Norman“ nicht mag. Wenn sie immer nach den Regeln der Anderen spielt und so mustergültig in das Bild passt, dass kann sie nicht über Regeln hinwegsehen und diese vernachlässigen. Die Beschreibung macht das schon besser und relativiert das, aber die Abneigung an sich passt nicht.

„Privatleben Anderer“ braucht dringlichst einen anderen Titel. Denn für deinen Beruf muss dir das Privatleben anderer sehr wichtig sein. Davon lebt ein Spion, von den Informationen, die er erhält. Die persönlichen Anliegen deiner direkten Umwelt – alles außerhalb des Berufes – kann dich wirklich einen Dreck scheren. Du solltest das dem entsprechend umschreiben.

Bei „Gefühle“ bringt du wieder so einen manipulativen Schreibstil ein. Warum sollte sie mit Gefühlen anderer Spielen? Wie will sie das als emotional abgestumpft und beeinträchtig wahrnehmen und deuten können? Mikasa liest sich nicht als manipulatives Wesen, wie ich bei den Fäden oben schon einmal beschrieben hatte.

Zur „Politik“: Du darfst wählen gehen, der Satz ist also falsch formuliert. Du solltest in diesem Text mehr unterstreichen, dass dir die politischen Machenschaften egal sind und du nur deinem Beruf und Ziel nachgehst. Du lebst also egal mit wem, der an der Macht ist.


Mutter
Du beschreibst am Anfang des Textes wie egal dir der Tod deiner Mutter ist und dass er dich eigentlich nicht interessiert. Dann verneinst du die Meinung – wie als Scherz – und sagst, dass ihr sicher eine gute Bindung gehabt hättest. Hier solltest du etwas einbauen wie „Rückwirkend betrachtet“ „jetzt wo ich älter bin, kann ich jedoch sagen“, damit das wie eine rückwirkende Nacheinschäftzung wirkt. Denn beide Teile des Textes würden sich sonst widersprechen.


Vater
Du solltest im Text mehr herauskommen lassen, dass er sich zwar vorbildlich um ihre Ausbildung, jedoch persönlich und emotional gar nicht gekümmert hat. Denn wie es jetzt dort steht, wirkt es wie ein Widerspruch. Zudem solltest du erläutern wohin er abgehauen ist und warum. Zudem scheint er Ihnen ja Geld hinterlassen zu haben, warum sollte er sich dann nicht gekümmert haben. Selber Punkt wie am Anfang meines kurzen Textes hier.


Bruder
Du solltest genau beschreiben, was ihr Bruder jetzt macht, Ist er Tod? Lebt er noch? Ist er todkrank? Haben die Beiden Kontakt, wenn ja wie viel und wenn nein warum?


Timeline und Story
Mit 3 Jahren besuchen die meisten Kinder bereits den Kindergarten, das Wort „frühzeitig“ ist dem entsprechend unpassend.

Warum hat Mikasa die Hohei-Einheiten gewechselt? Normaler Weise findet kein Wechsel statt, gibt es keinen triftigen Grund wie eine Rangerhöhung, ein Tod oder Probleme in der Einheit.

Zudem musst du leider irgendwo erläutern warum sie den Unfall hatte, was genau passiert ist, was das mit ihrer Gefühlswelt gemacht hat und warum sie dann um die Versetzung gebeten hat. Die Story ist sehr süß geschrieben, erzählt nur leider nichts wichtiges in der Hinsicht, abgesehen von der Fatalität der Wunden.


Fähigkeiten
Die optische Tarnkappe ist super ausgeglichen, dazu also nicht zu sagen.
Lediglich beim kybernetischen Arm kommt es zum Schaukeln. Die angebrachten Nachteile sind keine wirklichen Nachteile. Du darfst sehr gerne die Super Human Strengh in deinem rechten Arm haben, nur musst du bessere Nachteile anbringen. Alle Paar Monate Mal in die Reparatur zu müssen ist kein wirklicher Nachteil, da die NHS das ja einplanen wird in deinem Einsatzplan. Was mir das einfallen würde, wäre beispielsweise die wachsende Belastung für den menschlichen Teil deines Körpers. Du kannst das so beschreiben, dass mit fortschreitender Kampfdauer dein menschlicher Teil immer schlechter mit Belastung durch den kybernetischen Teil mithalten kann und du dem entsprechend mit Dauer das Kampfes abschwächst und so lange Kämpfe vermieden werden müssen. Zu lange Kämpfe könnten bei der Belastung dann auch zu Knochenbrüchen und inneren Verletzungen führen, da die Belastung vom menschlichen Skelett und Körperbau nicht mehr getragen werden kann.


Stärken
Wie in der Bewerbungshilfe beschrieben musst du Texte zu den Stärken schreiben, da einzelne Stichpunkte nicht ausreichen. Zudem musst du besonders Rhetorik beschreiben. Du bist ja kein sonderlich sozial-interaktives Wesen, mit wem kannst du also reden, wen willst du überzeugen und ggf. anführen. Da das ja ein Teil von besonderer Rhetorikfähigkeit ist.


Schwächen
Wie in der Bewerbungshilfe beschrieben musst du Texte zu den Schwächen schreiben, da einzelne Stichpunkte nicht ausreichen. „Überreizung“ ist kein deutsches Wort und denke da bitte an den Teil bei „Persönlichkeit“, du solltest weiterhin an die vorhergehenden Beziehungen denken, die dich so geprägt haben, dass du jetzt kein wahres Vertrauen mehr fassen kannst. Zudem passt „Faulheit“ nicht in das Bild der perfekten Soldatin, dass du so oft beschreibst. Das solltest du entweder rausnehmen oder sehr gut beschreiben, denn natürlich darfst du nur effizient das Nötigste machen, was für den Beruf erledigt werden muss ohne zusätzliche Arbeit aufzunehmen.


Waffen & Ausrüstung
Ich finde es ja schon schön, dass du die Gatling-Gun Zuhause lässt, aber warum sollte ihr Vater ihr die überhaupt geschenkt haben? Als ihr Vater sich vor mehreren Jahren abgesetzt hat, da hattest du menschlich nicht einmal die Kraft die zu tragen. Welchen Beruf soll er ausgeübt haben um darin einen Zweck zu sehen?


Startkapital
Wie beim Vater erwähnt: Warum sollte er ihr das Geld überwiesen/dagelassen haben? Zudem solltest du dich wieder entscheiden, was mit ihrem Bruder los ist und ggf. welche Krankheit er hat, dass er regelmäßig viel Geld braucht.



Syn Brunnen
a piece of art in form of a perfect weapon

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